Why is the NaKu Bag called "Fresh-Storage Bag?"

 

Woher hat das NaKu- Frischhaltesackerl seinen Namen?

 

Seit dem Jahr 2007 gibt es den NaKu – Frischhaltebeutel am Markt zu erwerben. Doch was ist eigentlich genau ein Frischhaltebeutel?

Eine unabhängige Studie aus dem Jahr 2009 belegt die Richtigkeit des Namens. Die Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) testete unter der Leitung von Frau Prof. Fritz gemeinsam mit der IFA Tulln die Haltbarkeit frischer Lebensmittel in unterschiedlichen Lagerungen.

Dazu wurden die Lebensmittel in klassischer PE- Folie (Normales Plastiksackerl) gelagert, im NaKu- Frischhaltebeutel („Biosackerl“)  und in offener Lagerung.

Zur Testung wurden die folgenden Lebensmittel verwendet:

  • Äpfel (Herkunft Österreich)
  • Mangos (Herkunft Südamerika)
  • Tomaten (Herkunft Österreich)
  • Häuptelsalat (Herkunft Österreich)
  • Eierschwammerl (Herkunft Litauen)
  • Brot und Semmeln (Lokale Bäckerei)

 

Versuchsdurchführung:

Nach dem Kauf wurden die Lebensmittel nach Lagerart aufgeteilt, abgezählt und abgewogen.

Die Lagerung der Produkte in ihren jeweiligen Verpackungsarten erfolgte in der Universität für Bodenkultur bei gängiger Raumtemperatur oder im klimatisierten Kühlraum, falls dies benötigt/bevorzugt war (wie etwa bei den Eierschwammerl).

Die Räume wurden während des Versuchs ganz normal benützt, so dass die Bedingungen möglichst real einem Privathaushalt nachempfunden wurden.

Abbildung 1: Salat und Eierschwammerl nach der Auteilung auf die drei Lagervarianten (Quelle: Boku, IFA Tulln, "Der Brotsack- Frischhaltevermögen für Obst, Gemüse und Gebäck" (2009), S. 4)

 

Messungen:

Als Kriterien der Gesamtbewertung wurden festgelegt:

  • der  visuelle Gesamteindruck (Anzahl der verdorbenen Stücke, allfällige Verfärbungen),
  • der sensorische Gesamteindruck (subjektive Produktqualität, - frische),
  • der Gewichtsverlust (indirekte Maßzahl für Austrocknung),
  • die Verkeimung (Oberflächenabklatsche für Bakterien, Hefe- und Pilzkeimzahl).

Dabei wurde die subjektive Produktfrische durch das produkttypische Erscheinungsbild, den Geschmack, den Geruch, die Frische und die Knackigkeit mit Hilfe verschiedener Probanden gemessen.

Abbildung 2: Wiegen (Trocknungverlust) und Oberflächenabklatsche (Verkeimung) (Quelle: Boku, IFA Tulln, "Der Brotsack- Frischhaltevermögen für Obst, Gemüse und Gebäck" (2009), S. 6)

Vor jeder Probeentnahme wurde die Ware zuerst gewogen, um mit Hilfe des Gewichts den Trocknungsverlust bestimmen zu können.

Anschließend wurden offensichtlich verdorbene Stücke untersucht und aussortiert. Von den verbleibenden Stücken wurden Oberflächenabklatsche abgenommen. Danach wurden ausgewählte Stücke gewaschen und zur Verkostung aufbereitet. Die nicht verwendeten Produkte wurden weiter gelagert.

 

Ergebnisse:

Die Bewertung jedes Kriteriums erfolgte mit Hilfe des Schulnotensystems (1=sehr gut, 5=ungenügend). Anschließend wurden die Einzelnoten der Kategorien zu einer Gesamtpunktezahl aufsummiert (je geringer die Punktzahl, desto besser die Bewertung).

Zur genaueren Untersuchung werden hier die Lebensmittel „Äpfel“, „Eierschwammerl“, „Salat“ und „Brot“ herausgenommen.

 

Äpfel:

Da Äpfel eine lange Lebensdauer haben, entnahm man fünf Proben zum Tag 84 (circa drei Monate).

Die anschließende Auswertung zeigt, dass eine Lagerung von Äpfeln im Biosackerl am Empfehlenswertesten ist: hier wurde vor allem einheitlich der Geschmack eine lange Zeit als frisch beurteilt und zugleich war die Verkeimung zu jeder Zeit sehr gering.

Warum? Es wird angenommen, dass das Klima im PE-Sack durch die fehlende Wasserdampfdurchlässigkeit generell feucht war, was die Entwicklung von Mikroorganismen förderte. Daher besticht hier das atmungsaktive NaKu- Sackerl.

 

Eierschwammerl:

Schon sehr schnell – direkt bei der ersten Probeentnahme nach 24 Stunden - wurde eine  Tendenz der Entwicklung sichtbar:

bei der offenen Lagerung kam es zu einem langsamen Austrocknen der Pilze, bis diese am 8. Tag vollständig getrocknet und dunkel eingefärbt waren.

Dahingegen war bei der Lagerung im PE-Sack bereits an zweiten Tag ein intensiver, abstoßender Geruch bemerkbar. Nach 48 Stunden wurde die Eierschwammerl bereits als „ungenießbar“ eingestuft. Am 10. Tag war eine Entsorgung der Speisepilze nötig, da deutlich sichtbare Spuren des Verderbs zu erkennen waren.

Im Biosack wurde der Geruch bis zum 21. Tag als typisch eingestuft, wenn auch mit abnehmender Intensität. Das Aussehen der Eierschwammerl war ebenfalls bis zum 21. Tag einwandfrei und frisch, bis dann auf einem der Pilze ein mikrobieller Verderb festgestellt wurde, was zum Abbruch des Versuchs führte.

 

Salat:

Bei der Lagerung im PE-Sack, wurde schon am 2.Tag ein leicht modriger Geruch festgestellt; am 7. Tag eine sichtbare Fäule (Verderb).

Bei der offenen Lagerung wurde ab dem 2. Tag ein sichtbares welken bemerkbar; bis zum 10. Tag trat der vollständige Verderb ein.

Im Biosack stellten die Forscher am 3.Tag einen eigentümlichen Geruch nach Suppenwürze fest. Zudem verwelkte der Salatkopf äußerlich ab dem 4. Tag. Nach dem Entfernen der äußeren Blätter erschien er aber bis zum 10. Tag genießbar. Der vollständige Verderb erfolgte erst nach 14 Tagen.

Somit liegt hier der Biosack klar vor der offenen Lagerung; eine Aufbewahrung im PE Sack ist nicht zu empfehlen.

 

Brot:

Bei der Lagerung im PE-Sack waren die Brotscheiben gleichmäßig weich, aber nahezu geschmacklos.

Im Gegensatz dazu wurde das offen gelagerte Brot ab dem 2. Tag sehr hart, aber das typische Brotaroma nahm zu.

Bei dem im Bio-Sack gelagerten Brot gab es nur geringe Unterschiede zwischen den Brotscheiben bezüglich der Härte, allerdings nahm das Aroma nur sehr langsam zu.

Bewertet man die Lagerung des Brotes nach Geschmack, ist eine offene Lagerung zu bevorzugen; nach der Konsistenz eine Lagerung im PE Sack, wobei es hier zu einer vollständigen Geschmacklosigkeit des Brotes kommt.

Ein guter Mittelwert stellt der Bio-Brotsack dar, da bei diesem die Konsistenz länger weich hält und sich ebenso der Geschmack gut entwickelt.

 

Fazit:

Im Großteil der Lagerversuche schnitt der Bio Brotsack, also das atmungsaktive NaKu - Frischhaltesackerl, am besten ab, gefolgt von der offenen Lagerung.

Eine Lagerung im Biosackerl ist für die getesten Lebensmittel (außer für Tomaten) in jedem Fall vorteilhaft!

 

NaKu bedankt sich bei der Universität für Bodenkultur und der IFA Tulln für die Studie!

 

Hier gehts direkt zum NaKu- Frischhaltesackerl!

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Quelle:

Studie BoKu; IFA Tulln: Das Brotsack – Frischhaltevermögen für Obst, Gemüse und Gebäck (2009)

 

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