Ikebana und NaKu

NaKu als „Lebendige Blume“ – Ikebana

 

 

Wie lässt sich NaKu mit Japan verbinden? Es geht – mit Ikebana, einer der traditionellen japanischen Künste.

Sie wird seit mehr als sechs Jahrhunderten ausgeübt. Ikebana ist die Kunst, Pflanzen in geordneter und künstlerischer Art zu verbinden, sodass sich die Menschen an ihrer Schönheit erfreuen können.

Die vier Jahreszeiten, jede mit ihrer eigenen Schönheit, beeinflussen alle japanischen Künste. Japaner haben ein ausgeprägtes Gefühl für den jahreszeitlichen Wechsel der Flora und drücken dies mit ihren Blumenarrangements aus.

 

 

Die Anfänge gehen auf die Darbietung von Blumen für Buddha zurück. Für den buddhistischen Altar entstanden die formal korrekten Anordnungen der in Vasen „Stehenden Blumen“. Mit dem Zen-Buddhismus kam Mitte des 15. Jh. eine weitere bedeutungsvolle Dimension hinzu: Der philosophische Gehalt des „Nicht-Geistes“, der durch die Ausübung der Kunst ohne einschränkende Bestimmung im Hier und Jetzt entfaltet wird.

Zuerst wurde die Blumenkunst von buddhistischen Mönchen und Adeligen gepflegt. Ab dem 17. Jh. kam es zu einer Vielzahl von Schulgründungen, mit dem Zweck verschiedene Stile, die sich parallel nebeneinander entfalteten, zu tradieren.

 

Unabhängig von Epoche und Schule haben die verschiedenen Ikebana-Formen gewisse Grundzüge gemeinsam. Mit „Hana“, Blume, sind im Ikebana auch Zweige, Blätter, Gräser, Moos und Früchte, ebenso getrocknete Blätter, Samenstände, Knospen oder voll erblühte Blumen gemeint. Komponiert man aus einer Vielzahl von Materialien ein Werk, braucht die Auswahl jedes Elementes einen guten Blick und Erfahrung. Technik und Geschicklichkeit sind nötig, um eine Art von Schönheit zu schaffen, die man in der Natur nicht finden kann.

 

 

Was Ikebana von rein dekorativen Arrangements unterscheidet, sind die Asymmetrie, der leere Raum und die geistig-essenzielle Reduktion als Grundlagen der Komposition. Entscheidend ist die Harmonie von Blume, Gefäß und Anordnung. Diese Charakteristika der japanischen Ästhetik teilt Ikebana mit traditionellen Künsten wie Malerei, Gartenkunst, Architektur und Design.

 

Ikebana International:

 

wurde 1956 in Tokyo von der Ehefrau eines U.S. Army Generals gegründet, um Ikebana und japanische Kultur weltweit bekannt zu machen. Der Gruß „friendship through flowers“ drückt den Wunsch nach Frieden durch die gemeinsame Freude am Ikebana aus.

 

Die non-profit Organisation mit Sitz in Tokyo hat heute über 8.000 Mitglieder. In 60 Ländern gibt es 165 Gruppen (Chapter). Die Gruppe in Wien besteht seit 1967. Zur Zeit sind fünf original japanischen Ikebana-Schulrichtungen vertreten. Treffen, Workshop und Ausstellungen zählen zu ihren Aktivitäten. Mitglieder erhalten jährlich drei illustrierte Magazine und können an den internationalen Kongressen von Ikebana International teilnehmen.

 

 

Eine Möglichkeit für Blumenarrangements bietet die NaKu-Bastelfolie: daraus lassen sich verschiedenste Blumenvasen formen, die den Charakter von Ikebana wiederspiegeln.

Die Anleitung dazu:

Die NaKu-Bastelfolie auf einem Backpapier kurz im Ofen erhitzten (10-20 Sekunden sind ausreichend). Anschließend die weiche Folie über ein passendes Gefäß ziehen, etwa über den Boden eines Trinkglases. Die Folie in dieser Position erkalten lassen.

 

                                 

 Informationen zu Ikebana:

Ikebana International „Vienna Chapter 223“

Hardgasse 7/6

1190 Wien

www.ikebana-international.at

 

     > Zur NaKu-Bastelfolie     

NaKu sagt vielen Dank an Eva Dungl fürs Basteln und die Informationen!    
  

Bank Transfer VISA

Powered by: Khan Computer & Solution