Lebensmittelverschwendung

 – was kann ich dagegen tun?

 

Haben Sie sich schon einmal gefragt wie viele Lebensmittel jährlich weltweit weggeworfen werden? 1/3 der Produktion oder anders gesagt: 1,3 Milliarden Tonnen pro Jahr!

Für jeden Europäer oder jede Europäerin bedeutet das 95-115 kg/Jahr genießbare Lebensmittel, die in der Mülltonne anstatt auf dem Teller landen (FAO, 2011).

 

Das sind knapp 400€ die jeder Haushalt einfach wegwirft!

Lebensmittelabfälle sind nicht nur nicht aufgegessene Speisen, sondern alle Abfälle, die aus der Zubereitung oder dem Verzehr von Speisen entstehen. Also auch der halbvolle Joghurtbecher, der im Mülleimer landet oder der originalverpackte Schlagobers, der das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten hat und ohne Nachsehen weggeschmissen wird.

 

KonsumentInnen unterschätzen den Anteil an Lebensmittel im eigenen Restmüll gewaltig – denn dieser liegt statt den angenommen 6% im Schnitt tatsächlich bei 21%. Dabei könnten mehr als die Hälfte der Lebensmittelabfälle im Haushaltsmüll vermieden werden.

Der richtige Ansatz wäre die Lebensmittelverschwendung auf Produktions-, Verarbeitungs- und Konsumentenseite zu reduzieren. Da die meisten von uns nur als KonsumentInnen mit Lebensmitteln in Verbindung kommen, stellt sich die Frage:

 

Was kann ich als Konsumentin oder Konsument tun?

 

Bewusst einkaufen:

Nehmen Sie doch auch einmal die krummen Gurken und zwei-backigen Tomaten. Das führt nicht nur zu mehr Abwechslung im Einkaufskorb, sondern auch zur Auflockerung strenger Qualitätskriterien der Supermärkte. In Summe: weniger Obst und Gemüse landet schon vor dem Verkauf im Müll!

 

Einkauf planen:

Wenn Sie es nicht sowieso schon machen: schreiben Sie eine Einkaufsliste. Was ist zu Hause, was brauche ich für die nächsten Tage und was wird immer schlecht, weil ich zu viel oder zu große Packungen einkaufe? Das spart nicht nur verschwendete Lebensmittel, sondern auch Geld.

 

Mindestens haltbar bis... verstehen:

Produkte mit abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum gehören nicht automatisch in den Müll. Riechen und kosten Sie, bevor sie es wegschmeißen. Bei Fisch- und Fleischprodukten ist allerdings besondere Vorsicht geboten! Besser gleich entsorgen, wenn Sie es nicht rechtzeitig einfrieren konnten.

 

Reste verwerten:

Verkochen Sie Ihre Reste zu neuen Gerichten! Es gibt schon einige Internetseiten, die Ihnen neue Ideen zu Ihren übrig gebliebenen Lebensmitteln liefern können.

Bei NaKu werden Reste für das Mittagsessen mitgebracht und zusammen verkocht. Ältere Karotten werden zu Karotten-Orangen-Salat mit Walnüssen gezaubert, altes Brot kommt als knusprige Croutons in die Suppe. Altes Brot eignet sich auch super als Unterlage für die noch guten Tomaten und kommen zu Bruschetta verarbeitet in den Ofen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!

 

Einfrieren:

Die meisten nicht verwendeten Lebensmittel lassen sich optimal einfrieren und nach einiger Zeit auftauen und wiederverwerten. NaKu hat dafür Gefrierbeutel im Sortiment. So können Sie auch hier auf herkömmliche Plastiksackerl verzichten und Ihre Speisereste bequem einfrieren.

 

Lagern Sie richtig:

Lebensmittel halten im NaKu-Sackerl länger frisch. Geben Sie Ihr Brot und Ihren Salat in ein NaKu-Sackerl und freuen Sie sich bis zu einer Woche über frischere Lebensmittel!

 

 

Für mehr Informationen lesen Sie die Global Food Lossesand Food Waste Studie der FAO (2011).

 

> Hier gehts zu den NaKu-Sackerln im Webshop

 

 

 

 

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